Editorial :: Winter 2011
Tipp: Mode für Gottes Fans
Prophet für die Kirche
Alles nur Show?
Islam braucht Reformen
Ein Trio für Bach
Glaube macht stark
Väter prägen Gottesbild
Vergiftete Nächstenliebe
Sie bleiben Freunde
Patent auf Leben?
Leben und leben lassen
Mobile Bibellese
Große Passion
Immer für dich da
Städte verändern
Impuls :: Winter 2011
Auf eine Minute :: Winter 2011
Wo Jesus getauft wurde
Editorial :: Herbst 2011
Auf eine Minute
Umstrittene Waffenexporte
Zehn Jahre nach 9/11
Mit dem Herzen hören
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Heimat, das ist der Ort, „wo sie einen hereinlassen müssen, wenn man wiederkommt“, schrieb der amerikanische Schriftsteller Robert Lee Frost vor Jahrzehnten. „Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“, widersprach der deutsche Rockpoet Herbert Grönemeyer um die Jahrtausendwende.
Die Sehnsucht nach Geborgenheit und einem Zuhause ist tief in uns verwurzelt. Gleichzeitig sind wir herausgefordert Schritt zu halten, mobil zu sein – die Welt rast, die Menschen werden immer rastloser. Wo und wie erleben wir heute noch Heimat? Eine Spurensuche
Die Böttgers haben schon viele wegziehen sehen. In erster Linie junge Menschen. Sie verlassen das Vogtland in der Hoffnung, es anderswo besser zu haben. Erst vor kurzem zog es wieder einen in den Westen.
Als entschieden war, ich bekomme einen Studienplatz in Berlin, war ich voller Erwartungen. Ich packte meine Koffer, bereit, mich in mein neues, eigenständiges Leben in der Großstadt zu stürzen. Das ist jetzt zweieinhalb Jahre her.
Ich hatte gerade mein Abitur gemacht, als ich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) nach Deutschland kam und hier meinen heutigen Ehemann kennen lernte. Ursprünglich komme ich aus Siauliai, einer Stadt in Litauen.
Auswandern liegt im Trend. Jedes Jahr wandern nach offiziellen Schätzungen mehr als 100.000 Menschen aus Mitteleuropa aus. Viele verwirklichen sich damit einen lange gehegten Wunsch. Während die einen die Sehnsucht nach einem neuen Leben antreibt, sind andere gezwungenermaßen unterwegs.
Das Leben als Abenteuer: Als Kind kennt Sabine Kuegler keine Autos, kein Fernsehen, keine Geschäfte. Stattdessen rennt sie mit nackten Füßen über Urwald-Boden, schwimmt im Fluss und schießt mit Pfeil und Bogen.
