Magazin :: Editorial

Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
„inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit!“ Das glaubte der geniale Physiker Albert Einstein. Und der Schriftsteller Aldous Huxley („Schöne neue Welt“) war überzeugt: „Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ Wir spitzen das Ganze noch ein bisschen zu und behaupten: „Wer die Bibel zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu Gottes Möglichkeiten. Die Schwierigkeiten des Lebens können einen solchen Menschen nicht mehr besiegen.“ Jesus sagte: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ Oder an anderer Stelle: „Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt!“ - Das heißt doch schlicht und ergreifend: „Nichts ist unmöglich - mit Gott!“
Womit wir zu der „kleinen“ Herausforderung kommen, diese Aussagen mit unserer täglichen Erfahrung in Einklang zu bringen. Denn natürlich ist jeder Mensch oft genug mit Unmöglichkeiten konfrontiert, die auch nach intensivem Beten scheinbar unverändert vor ihm liegen. Und der Tenor dieses Heftes ist nicht, einem billigen positiven Denken das Wort zu reden. Wir glauben an die Gültigkeit der oben zitierten Jesus-Worte, weil sie erfahrbar sind. Um sie richtig einordnen zu können, brauchen wir aber die richtige Lesebrille: „Alles, was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich euch geben“, erläutert Jesus. Und im Namen Jesu beinhaltet eben: Nach seinem Willen, nach seinem Plan und im Vertrauen auf seine weisen Entscheidungen. Nur so bekommt der Mensch Anteil an Gottes unendlichen Möglichkeiten, schreibt Hans-Georg Wünch im Titelthema. Und aus solch einer Haltung klärt sich jede Situation schließlich so weit, dass Hoffnung und neue Schritte möglich werden.
Lassen Sie sich inspirieren von den wahren Geschichten in diesem Heft - Erlebnisse von Frauen und Männern, die sich nicht unterkriegen lassen haben, die allen Schwierigkeiten zum Trotz etwas bewegt haben. „Stehauf-Menschen“ wie die an Krebs erkrankte Petra Stadtfeld etwa oder Erika Kern, die mit der Kriminalität ihrer Söhne konfrontiert war. Und natürlich auch Frida Gashumba, deren ganze Familie ermordet wurde - und die heute eine Ermutigerin für viele andere geworden ist.
Nichts ist unmöglich - mit Gott.
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