Editorial :: Sommer 2012


die Sonne strahlt, ich blinzele in den Himmel und schlürfe einen Kaffee bei meinem Bäcker vor der Tür, ein schöner Morgen. Da sollte das Nachdenken übers Glück doch eigentlich leicht fallen, oder?

Editorial :: Frühling 2012


Finanzkrise, Schuldenkrise, drohende Staatspleiten: Auch, wenn wir eigentlich noch recht gut dastehen – Sorgen machen sich langsam breit. „Können wir unseren Kindern einen guten Start ins Leben geben? Werden wir noch eine Rente bekommen, von der wir leben können?

Editorial :: Winter 2011


jeder glaubt an irgendetwas. Sagen uns Schriftsteller und Philosophen. Und vielleicht auch unser eigener Verstand. „Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich“, schreibt etwa Victor Hugo. Die Frage ist nur: Woran glauben wir?

Editorial :: Herbst 2011


Vielleicht kennen Sie die Geschichte: Wird ein Frosch in einen Topf mit heißem Wasser geworfen, so springt er sofort wieder heraus. Wird ein Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser geworfen und das Wasser langsam erhitzt, passt sich der Frosch der Temperatur an, bis er schließlich zu Tode gekocht wird.

Magazin :: Editorial

Editorial :: Winter 2011

 

Liebe Leserinnen und Leser,


jeder glaubt an irgendetwas. Sagen uns Schriftsteller und Philosophen. Und vielleicht auch unser eigener Verstand. „Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich“, schreibt etwa Victor Hugo. Die Frage ist nur: Woran glauben wir? – Vor einer Weile wurden die Menschen vor unserer Haustür nach ihrem Gott gefragt. Die meisten sagten ehrlich: „Ich bin mein eigener Gott.“ Andere glaubten an irgendeine Energie. Die nächsten an ihre Freundin, an guten Sex oder an das Nichts. Nur wenige glaubten an den persönlichen Gott, der sich in Jesus Christus gezeigt hat. Gleichzeitig erleben die Kirchen in unserem Umfeld eine Renaissance. Was geht hier vor?

„Ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar“, sang Marius Müller-Westernhagen einmal. Wohin uns dieser und ähnlicher Glaube gebracht hat, zeigt nun die aktuelle Weltsituation. Schon Nietzsche wusste: „Es gibt mehr Götzen als Realitäten in der Welt.“ Der Bestsellerautor Tim Keller kommentiert: „Auch wenn wir oft denken, wir wären nur von der sichtbaren Welt umgeben, so haben die unsichtbaren Götzen doch freien Zugang zu unserem Herz und bestimmen, worauf wir unser Vertrauen setzen. Wenn die Weltwirtschaft in der Krise ist, dann geraten viele der Götzen, auf die wir bislang vertraut haben, ins Wanken.“ In der Krise also auch die Chance zur Besinnung auf das Wesentliche? Ausbrechen aus der Besinnungslosigkeit?

Wir wollen mit diesem Heft Fakten zum Thema Glaube liefern. Und ermutigen, sich auf die Spurensuche zu begeben. Wenn es einen Gott gibt – wie ist er? Und wie ist er erfahrbar? Was „bringt“ uns der Glaube an ihn? – Wir vergleichen die Weltreligionen, stellen im aktuellen Titelthema aber primär den christlichen Glauben vor. Wenn Sie Christ sind, werden Sie hier viel Basiswissen und aufbauende Erlebnisberichte finden. Wenn Sie nicht mit dem Glauben an den Gott der Bibel übereinstimmen, haben Sie einen kompakten Überblick über die zentralen Glaubensinhalte und können sich damit auseinandersetzen. Und wer weiß: Vielleicht springt bei dem einen oder anderen ja auf einmal der Funke über.

Herzlich, Ihr Rainer Schacke

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