Katastrophale Zustände
Datenkrake wächst
Gewalt verändert Gehirn
Schutzlos ausgeliefert
Überwachung nimmt zu
Islam braucht Reformen
Patent auf Leben?
Leben und leben lassen
Krise in Somalia verschärft
Umstrittene Waffenexporte
Organspende, Ja oder Nein?
Zehn Jahre nach 9/11
Papst besucht Deutschland
Auf eine Minute
Magazin :: Gesellschaft

(c) photos.com
Auf eine Minute :: Sommer 2011
Von Anton Schulte †
BEI GOTT ANKOMMEN
Der Mensch ist das einzige Wesen, das als Gottes Ebenbild geschaffen wurde. Gott sagt nach dem Bericht in der Bibel: „Lasst uns Menschen machen, ein Bild; das uns gleich sei“ (1. Mose 1,26).
Nun ist ein Bild weder das Original noch eine Kopie davon. Ein Bild hat eine bestimmte Übereinstimmung mit dem Original, so dass man erkennen kann, wen es darstellt. Doch kann diese Übereinstimmung mit dem unsichtbaren Gott keine äußere sein. Sonst wären ja auch wir unsichtbar. Nein, die Übereinstimmung zeigt sich darin, dass der Mensch Gott als sein Gegenüber wahrnehmen, an ihn glauben und ihm vertrauen kann. Und eben weil der Mensch als Bild Gottes geschaffen wurde, beschäftigen sich auch alle Menschen mit der Frage nach Gott. Selbst der Mensch, der nicht an Gott glaubt, tut das. Seine Suche mag sich im Verehren von Gegenständen, Tieren oder „Übermenschen“ festmachen. An die Stelle des Vertrauens in Gott tritt das Vertrauen in das von Gott Geschaffene.
So wie ein Bild in Beziehung zum Original steht, so stehen auch wir als Ebenbilder Gottes in Beziehung zu Gott. Die Gebote, in denen er uns seinen Willen schriftlich mitgeteilt hat, zeigen uns, wodurch diese Beziehung gestört wurde: Wir haben Gottes Willen und seine Anweisungen für ein gelingendes Leben ignoriert. Durch seinen Sohn Jesus Christus aber hat er uns gezeigt, wie wir durch das Geschenk der Vergebung wieder in die Gemeinschaft mit ihm eintreten können und dazu noch eine über den Tod hinaus gehende Heimat in seinem ewigen Reich erhalten. Das schenkt Gott jedem, der ihm vertraut.
Anton Schulte, Gründer von NEUES LEBEN und langjähriger Evangelist, ist am 26. Dezember 2010 verstorben. Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen seiner Texte zum Thema „Ewige Heimat“.
Ausgabe: Sommer 2011













