Katastrophale Zustände


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Sie sind immer für ein Schnäppchen zu haben – doch den Preis dafür zahlen oft andere. In einer aktuellen Studie hat die „Kampagne für Saubere Kleidung“ (CCC) die Produktionsbedingungen für Näherinnen in den Fabriken von Lidl, Aldi und Kik in Bangladesch untersucht.

Datenkrake wächst


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Sie bieten enorme Chancen zu Begegnung und Austausch – greifen aber auch auf immer mehr persönliche Daten zu. Facebook und Google+ stehen daher nicht das erste Mal in der Kritik der Datenschützer. Doch mit der Gesichtserkennungsfunktion wird für viele eine wichtige Grenze überschritten.

Gewalt verändert Gehirn


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Wärme, Offenheit und Feingefühl – das sind Empfindungen, die jeder kennt und die zum Menschsein dazu gehören. Forscher der Universität Queensland (Australien) haben jetzt herausgefunden: Diese Gefühle nehmen stark ab bei Personen, die regelmäßig Gewaltspiele konsumieren.

Schutzlos ausgeliefert


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In keinem anderen Land der Welt werden Christen derzeit blutiger verfolgt als in Nigeria. Seit die islamistische Terrorgruppe „Boko Haram“ den Heiligen Krieg ausgerufen hat, starben bereits hunderte Christen durch Bomben und Schüsse.

Überwachung nimmt zu


Sicherheit ist ein hohes Gut – im täglichen Leben, beim Reisen und das alles erst recht in Zeiten besonderer Bedrohung durch terroristische Gefahren. Dass dabei immer mehr Freiheiten und Rechte durch politische Maßnahmen beschränkt werden, ist eine Konsequenz, die viele Bürger stillschweigend hinnehmen.

Islam braucht Reformen


Für Reformen innerhalb der muslimischen Theologie hat sich die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher (Foto) ausgesprochen.

Patent auf Leben?


Eher selten denkt man bei Patenten an Menschenwürde. Doch eine aktuelle Entscheidung aus Straßburg stellt den Zusammenhang her: Der Mensch ist nicht patentierbar. Mit seinem grundlegenden Urteil verbietet der Europäische Gerichtshof Patente auf embryonale Stammzellen sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.

Leben und leben lassen


Mit einem „Marsch für das Leben“ haben rund 2.100 Menschen gegen Euthanasie und für den Schutz ungeborenen Lebens demonstriert. Mit weißen Holzkreuzen als Symbol für abgetriebene Kinder zogen die Teilnehmer der diesjährigen Kundgebung durch Berlin-Mitte.

Krise in Somalia verschärft


Das Horn von Afrika erlebt die schlimmste Dürre seit 60 Jahren: Bisher erreicht das Welternährungsprogramm zwar etwa acht der mindestens elf Millionen Menschen, die vor allem in Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti akute Hilfe benötigen

Umstrittene Waffenexporte


Panzer nach Saudi-Arabien, Patrouillenboote nach Angola, U-Boote nach Israel – die deutsche Rüstungsindustrie verdient sich als drittgrößter Exporteur der Welt eine goldene Nase. Ob dieser Handel ethisch vertretbar ist, steht nicht zum ersten Mal zur Diskussion.

Organspende, Ja oder Nein?


Deutschland bekommt ein neues Transplantationsgesetz: Es soll regeln, wie mit einer möglichen Organspende nach dem Tod umgegangen wird. Die Diskussion darüber wirft eine Menge ethischer Fragen auf, an denen sich auch die Kirchen beteiligen.

Zehn Jahre nach 9/11


Passagierflugzeuge, die in die Zwillingstürme des World Trade Centers krachen, riesige Rauch- und Staubwolken in den Straßen, verzweifelte Schreie umherirrender Menschen, herabstürzende Trümmer und Büroangestellte, die sich in panischer Angst aus dem Fenster stürzen –

Papst besucht Deutschland


Papst Benedikt XVI. kommt nach Deutschland – daran erhitzen sich bereits lange vorher einige Gemüter. Während sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Magazins landesweit bereits 175.000 Menschen für die fünf Großgottesdienste Josef Ratzingers angemeldet hatten, organisieren sich Papst-Gegner.

Auf eine Minute


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Der Mensch ist das einzige Wesen, das als Gottes Ebenbild geschaffen wurde. Gott sagt nach dem Bericht in der Bibel: „Lasst uns Menschen machen, ein Bild; das uns gleich sei“ (1. Mose 1,26).

Magazin :: Gesellschaft


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Auf eine Minute :: Sommer 2011


Von Anton Schulte †


BEI GOTT ANKOMMEN

Der Mensch ist das einzige Wesen, das als Gottes Ebenbild geschaffen wurde. Gott sagt nach dem Bericht in der Bibel: „Lasst uns Menschen machen, ein Bild; das uns gleich sei“ (1. Mose 1,26).

Nun ist ein Bild weder das Original noch eine Kopie davon. Ein Bild hat eine bestimmte Übereinstimmung mit dem Original, so dass man erkennen kann, wen es darstellt. Doch kann diese Übereinstimmung mit dem unsichtbaren Gott keine äußere sein. Sonst wären ja auch wir unsichtbar. Nein, die Übereinstimmung zeigt sich darin, dass der Mensch Gott als sein Gegenüber wahrnehmen, an ihn glauben und ihm vertrauen kann. Und eben weil der Mensch als Bild Gottes geschaffen wurde, beschäftigen sich auch alle Menschen mit der Frage nach Gott. Selbst der Mensch, der nicht an Gott glaubt, tut das. Seine Suche mag sich im Verehren von Gegenständen, Tieren oder „Übermenschen“ festmachen. An die Stelle des Vertrauens in Gott tritt das Vertrauen in das von Gott Geschaffene.

So wie ein Bild in Beziehung zum Original steht, so stehen auch wir als Ebenbilder Gottes in Beziehung zu Gott. Die Gebote, in denen er uns seinen Willen schriftlich mitgeteilt hat, zeigen uns, wodurch diese Beziehung gestört wurde: Wir haben Gottes Willen und seine Anweisungen für ein gelingendes Leben ignoriert. Durch seinen Sohn Jesus Christus aber hat er uns gezeigt, wie wir durch das Geschenk der Vergebung wieder in die Gemeinschaft mit ihm eintreten können und dazu noch eine über den Tod hinaus gehende Heimat in seinem ewigen Reich erhalten. Das schenkt Gott jedem, der ihm vertraut.

Anton Schulte, Gründer von NEUES LEBEN und langjähriger Evangelist, ist am 26. Dezember 2010 verstorben. Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen seiner Texte zum Thema „Ewige Heimat“.

Ausgabe: Sommer 2011

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