Anstoß für den Glauben

Wenn in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft startet, treffen sich hierzulande wieder Tausende zum „Public Viewing“ – vielerorts auch in Kirchen. Zu dem Fußballfest mit Nachbarn, Freunden und Kollegen ermutigt auch der Trägerkreis „Kickoff 2010“.

Hospital der Hoffnung

„Diospi Suayna“ heißt auf deutsch: „Wir vertrauen auf Gott.“  Das ist der Name eines der modernsten Krankenhäuser Perus.  Es liegt in den Anden und ist der erfüllte Lebenstraum des Ärzteehepaares  Martina und Klaus-Dieter John.

Impuls

Wann immer meine Frau Doris, die ja gebürtige Kanadierin ist, ihre Eltern in ihrer alten Heimat besucht, denke ich: „Wie gut, dass wir in einem fortgeschrittenen Zeitalter der Kommunikation leben!“ Besonders den Wert des Telefons habe ich neu schätzen gelernt.

Fest der Hoffnung

Vom 12. bis 16. Mai sind wieder Christen aller Konfessionen zum Ökumenischen Kirchentag, diesmal nach München, eingeladen. Das Treffen soll „ein deutliches Zeichen des Wunsches nach tieferer ökumenischer Gemeinschaft“ setzen ...

Im Tal des leisen Zweifels

Woody Allen kann nachts nicht schlafen. Der Filmemacher, der bereits über siebzig ist, wird von Ängsten geplagt. Wenn man ihn mit seinem schüchternen Verhalten und dem sanften Lächeln sieht, würde man das niemals vermuten.

Jeder Zweite glaubt an Leben nach dem Tod

Jeder zweite Jugendliche in Deutschland glaubt offenbar an Gott und ein Leben nach dem Tod. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, bei der 7.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren befragt wurden.

Auf eine Minute

Ein Missionar, der viele Jahre in Russland gewirkt hatte, wohnte nach Kriegsende 1945 bei London in der Nähe eines Lagers mit russischen Internierten, die für die Wehrmacht gearbeitet hatten.

Kreative Wortwolken

Worte haben Kraft – das lehrt bereits die Bibel. Um diese Wirkung weiß auch Marc Willacher. Mit einem besonderen Projekt hat sich der 35-Jährige aufgemacht, Bibeltexte kreativ darzustellen, und zwar in sogenannten „Tagclouds“ (Schlagwortwolken).

Am Anfang: Gott

Wie geht das eigentlich mit dem Glauben? Was muss man tun, um Christ zu sein?“ So oder so ähnlich fragen viele. Diese Frage ist berechtigt und verständlich. Denn schließlich muss man doch wissen, wo man ansetzen sollte bei den ersten Schritten in den Glauben.

Impuls

Als meine Augen beim Überfliegen eines Artikels diese Worte streifen, muss ich innehalten. Wie sehr ist dieses Prinzip doch aus der Mode gekommen. Alles muss schnell gehen: schnell etwas kochen, schnell etwas besorgen, schnell jemanden besuchen.

Bibel glaubwürdig?

Einzelne Bücher oder Teile der Bibel gibt es in fast 2.500 Sprachen, die gesamte Bibel ist in 450 Sprachen übersetzt. Und doch drängt sich vielen Menschen eine Frage immer wieder auf: Sind die Schriften der Bibel glaubwürdig?

Kleine Rituale

Es sind nicht die großen Ereignisse im Leben – der Fallschirmsprung, der Lottogewinn, eine Kreuzfahrt – die langfristig glücklich machen. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden.

Liebesbrief von Gott

Meuterei! Die Schiffsbesatzung der HMS Bounty hatte das Schiff in ihre Gewalt gebracht. Bis aufs Blut gereizt durch die Grausamkeit von Kapitän Bligh riss sie die Führung des Schiffes schließlich an sich. Dem Kapitän und seinen Ergebenen gab sie ein Boot, einen Abschiedstritt und sah zu, wie die Gehassten aufs Meer hinaustrieben.

Älteste hebräische Inschrift

Archäologen haben bei Ausgrabungen in Israel eine Tonscherbe entdeckt, die möglicherweise die älteste bekannte hebräische Inschrift beinhaltet. Wie der Ausgrabungsleiter Jossi Garfinkel von der Hebräischen Universität Jerusalem mitteilte, konnten bisher die Worte „Richter“, „Sklave“ und „König“ entziffert werden.

Endspurt Bibelübersetzungen

Die internationalen Wycliff-Bibelübersetzer treten zum Endspurt an: Bis 2025 soll in jeder der 2.250 Sprachen, in denen noch eine Bibel benötigt wird, eine Übersetzung begonnen sein.

Verrückte Welt

„Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). – Noch verrückter als einem Schwerverbrecher so ein Versprechen zu geben, geht es eigentlich kaum noch. Schon sich die Szene vorzustellen, lässt unsere Fantasie Blüten treiben.

Geheimnisse der Heiligen Schrift

Haben Sie sich bereits auf das Abenteuer eingelassen, die Bibel zu entdecken? Oder gehören Sie zu den vielen Menschen, die schon lange einmal im Buch der Bücher lesen wollten, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen? So mancher hat schon einen Versuch gestartet und nach kurzer Zeit wieder aufgegeben, weil ihm das Gelesene unverständlich erschien.

Gottes Geschenk

Ja, es gibt sie, die Wundergeschichten, in denen Menschen plötzlich befreit sind von Bitterkeit, Selbstverdammnis oder Hass, von Depressionen und Angst, von traumatischen Erlebnissen und tief sitzenden Verletzungen. Begeistert erzählen Menschen von dem liebevollen und mächtigen Eingreifen Gottes in ihrem Leben ...

Magazin :: Glaube


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Gut Ding will Weile haben

Von Wilfried und Doris Schulte

 

Als meine Augen beim Überfliegen eines Artikels diese Worte streifen, muss ich innehalten. Wie sehr ist dieses Prinzip doch aus der Mode gekommen. Alles muss schnell gehen: schnell etwas kochen, schnell etwas besorgen, schnell jemanden besuchen. Sofortnachrichten per SMS und Instant-Messenger, Antwortsuche in Bruchteilen von Sekunden bei Google und Schnelltests für alle möglichen Fragen und Probleme des Lebens sind nur einige Angebote für ein Leben in rasantem Tempo. Auch das Fernsehen zieht mit: Neben Wett-Kochsendungen und Schnell-Beratungen für alle Lebensbereiche werden Sänger-, Modell- und Schauspiel-Superstars aus dem Boden gestampft.

 

Dabei will gut Ding Weile haben. Die Frage ist: Haben wir „Weile“? Nehmen wir uns für Dinge noch wirklich Zeit? Fakt ist: Wir haben heutzutage so hohe Leistungsansprüche, dass wir es als Luxus empfinden, uns mit einer Sache Zeit zu lassen. Fakt ist aber auch: Schnell gelangt man in den meisten Fällen leider höchstens knapp unter die Oberfläche. Instantsuppen machen nicht lange satt und Shootingstars sind oft bald wieder vergessen. Für Tiefgang und Nachhaltigkeit braucht man eben Zeit. Und das gilt auch für andere Bereiche des Lebens: Eine Beziehung funktioniert nicht „instant“, die Frage nach dem Sinn des Lebens kann nicht in einem Augenblick geklärt werden, Träume für die Zukunft blitzen vielleicht in Sekundenschnelle auf, brauchen dann aber unsere volle Investition, um auch gelebt zu werden.

 

„Meine Zeit steht, Gott, in Deinen Händen“. König David, der Mann, der diese Worte findet, weiß, was es heißt, unter großem Druck zu stehen und viele Aufgaben erfüllen zu müssen – schließlich hat er einem großen Volk vorzustehen. Aber er weiß auch, dass ihn Geschwindigkeit nicht unbedingt ans Ziel bringt. Vielmehr ist es das Wissen darum, dass es eben nicht auf ihn und sein Zeitmanagement ankommt, sondern auf den ewigen Gott, bei dem die Uhren ganz anders ticken. Hier sind Schwache stark, Langsame schnell, Einfältige gesegnet. Ihm zu vertrauen schenkt dem Leben eine gesunde Balance und einen höheren Frieden. Er möchte auch heute unsere gehetzte Geschäftigkeit durchbrechen, uns eine Bremse inmitten der Geschwindigkeit dieses Lebens anbieten und uns eine Ruhe schenken, die alles andere als unproduktiv ist. Es ist eine Ruhe, die Kraft schenkt, die wieder das Wesentliche in den Blick rückt und die die Gewissheit gibt: Da ist jemand, der nicht abhängig ist von meinen Terminen, sondern der mit seiner Unendlichkeit in meine Begrenzungen kommt und mit einer neuen Weite mich und meine Zeit segnet.

 

Elena Schulte arbeitet als Referentin und Mentorin bei Neues Leben.
Sie ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter.


Ausgabe: Herbst 2009