Auf eine Minute Von :: Frühling 2012


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„Wie ein Baum an der Quelle“ – Unter diesem Titel habe ich ein Andachtsbuch geschrieben. Im Laufe von 19 Jahren waren Kurzandachten zu Psalmtexten für alle Tage des Jahres entstanden. Dabei ist mir das Buch der Psalmen besonders lieb geworden.

Harte Fragen der Bibel :: Frühling 2012


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Am Anfang des Jakobusbriefs ist von einem Gebet an Gott „ohne zu zweifeln“ die Rede, „denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und bewegt wird“. Und wer zweifle, brauche nicht zu erwarten, dass er etwas vom Herrn empfangen werde (1,6f).

Impulse :: Frühling 2012


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Es war ein bewegender Moment: In aller Frühe trafen wir uns am Meer und erlebten gemeinsam den Sonnenaufgang. Wir sahen, wie aus der Dunkelheit heraus die Welt mit Licht überflutet wurde und zum Leben erwachte. Es war Ostersonntag – Jesus ist auferstanden. Jesus lebt.

Antikes Ticket


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Im Schutt südlich der Klagemauer in Jerusalem haben israelische Archäologen Erstaunliches entdeckt: Eine knopfgroße Marke mit aramäischer Inschrift.

Tor zum Himmel


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Steht uns ein neues Sommermärchen bevor? Für Fußballfreunde wird es jedenfalls langsam Zeit, sich auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 vorzubereiten. Sie wird vom 8. Juni bis 1. Juli in Polen und der Ukraine ausgetragen.

Sein oder nicht sein?


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Für Physiker gibt es derzeit kaum eine spannendere Frage als die nach der Existenz des „Higgs“-Teilchens, das manche auch „Gottesteilchen“ nennen. Es soll den anderen Teilchen – etwa Elektronen, Protonen und Neutronen – eine Masse und damit Trägheit und Gravitation verleihen.

Wachsende Kirche


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Kirche ist beständig und erneuert sich gleichzeitig ständig, wenn sie in Christus verwurzelt ist. Das symbolisiert die Wachsende Kirche der baden-württembergischen Landesgartenschau 2012.

Physik bestätigt Schöpfung


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Aktuelle Forschungsergebnisse der Physik bestätigen nicht nur die Urknall-Theorie, nach der das Weltall entstand. Sie weisen auch auf einen allmächtigen Schöpfer hin. So zumindest deutet der Physiker Albrecht Kellner, technischer Berater beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS, den gegenwärtigen Stand der Forschung.

Prophet für die Kirche


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Eine weitere Biografie über den bekannten Widerständler und Theologen im Dritten Reich? Man könnte meinen, der Bedarf an Büchern über Dietrich Bonhoeffer sei gedeckt und alles Wesentliche gesagt.

Väter prägen Gottesbild


Väter prägen entscheidend das Gottesbild ihrer Kinder mit. Das sagte der Pädagoge Eberhard Mühlan, Gründer von Team.F, auf einem Seminar zum Thema „Vaterschaft“. Team.F ist eine christliche Organisation, die Ehen und Familien fördert.

Städte verändern


Immer mehr Menschen leben in Städten. Die UNO rechnet mit 5 Milliarden Städtern im Jahr 2030. Während die Bevölkerung allgemein in Deutschland abnimmt, steigt sie in den meisten Städten.

 

Impuls :: Winter 2011


Kürzlich haben wir uns mal wieder den Film „Undercover“ mit der Schauspielerin Sandra Bullock angesehen. Sie spielt darin eine verdeckte Ermittlerin in der Verkleidung einer Teilnehmerin an einem Schönheitswettbewerb.

Auf eine Minute :: Winter 2011


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In einer Abenteuergeschichte wird erzählt, wie einige Schatzsucher in einer Höhle wertvolle Steine und Perlen entdecken. Sie jubeln. Doch dann versperrt ihnen ein Felsbrocken den Rückweg. Mit einem Mal ist alles, was sie bisher für einen Schatz gehalten haben, wertlos. Jetzt kommt es nur noch auf Rettung an: Ein Ausweg muss gefunden werden!

Wo Jesus getauft wurde


Es ist ein kleines Wunder: Nachdem Pilger 44 Jahre lang eine Sondergenehmigung des israelischen Militärs brauchten, um Jesu Taufstelle zu besuchen, ist das heute für jeden möglich.

Auf eine Minute


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Vor einiger Zeit las ich eine interessante Geschichte, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Ein Mechaniker wurde gerufen, um den Mechanismus eines riesigen Teleskops zu reparieren.

Abschied von John Stott


Viele nannten ihn einfach nur „Onkel John“ – dabei war der im Juli verstorbene 90-Jährige einer der einflussreichsten evangelikalen Theologen der Welt.

Mit dem Herzen hören


Der fünfjährige Max wird von seinem Vater gerufen, aber er kommt nicht. Als der Vater ihn zur Rede stellt, antwortet Max: „Ich hab dich nicht gehört.“ Der Vater schaut ihm tief in die Augen und fragt: „Max, hast du mich wirklich nicht gehört?“

Würde Jesus Fußball spielen?


Sport und christliche Spiritualität – passt das zusammen? Aber sicher, sagen die frommen Kicker, Volleyballer, Radsportler und Aktiven vieler anderer Disziplinen des Vereins SRS.

Arche Noah auf dem Rhein


Welche Tiere hat Noah auf die Arche geholt? Und wie war es, mit so vielen Tieren auf einem Schiff zu leben? Im Sommer können Besucher den Selbsttest machen: Dann kommt die niederländische Erlebnis-Ausstellung „Arche Noah“ nach Köln.

Magazin :: Glaube

Mit dem Herzen hören


Der fünfjährige Max wird von seinem Vater gerufen, aber er kommt nicht. Als der Vater ihn zur Rede stellt, antwortet Max: „Ich hab dich nicht gehört.“ Der Vater schaut ihm tief in die Augen und fragt: „Max, hast du mich wirklich nicht gehört?“ Max schaut schweigend nach unten. Nun fragt ihn der Vater: „Max, wie oft hast du mich denn nicht gehört?“ – „Drei oder vier Mal“, antwortet der kleine Junge.

Eine Geschichte zum Schmunzeln, aber auch die Geschichte unseres Lebens. Gott ruft und spricht immer wieder in unser Leben hinein. Nur, da gibt es so viel Wichtiges, so viel Dringendes, so viel Interessantes, so vieles, was wir anscheinend viel lieber tun, als auf das zu hören, was unser Vater im Himmel uns sagen will. Aufgaben müssen abgearbeitet und Entscheidungen getroffen werden. Im Nacken sitzt uns dabei die Sorge, etwas Wichtiges zu verpassen. Nur: Wer sagt mir, was wirklich wichtig ist? Unser unsichtbarer Gott ruft uns deutlich zu: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten“ (Ps. 32,8).

Gott, der immer ein Auge auf uns hat, verlangt Blickkontakt. Er will uns mit seinen Augen leiten. Aber es ist nicht immer ganz leicht, den Blickkontakt nicht zu verlieren. Zunächst brauchen wir deshalb eine grundsätzliche Entscheidung: Ich will die himmlischen Tagesnachrichten von Gott lesen, nicht nur die Tageszeitung oder das ARD-Morgenmagazin gucken! Dieser Grundsatz muss nicht ständig überprüft werden. Dazu gehört auch die Entscheidung, nach Gottes Willen zu fragen. Dann finden wir, dass ein „ruhiger“ Ort wichtig ist – ein Ort, wo uns nicht die Arbeit oder etwas anderes, das uns ablenkt, direkt in die Arme springt. Eine gewisse Regelmäßigkeit hilft, gute Gewohnheiten aufzubauen. Jemand hat einmal gesagt: „Du wirst erstaunt sein, wie viel du mit deinem Herzen hören wirst, wenn du mit deinen Augen liest.“ Die dritte Hürde ist für uns die Höchste. Hier geht es darum, das Gehörte in unserem Leben umzusetzen. Der Schriftsteller Mark Twain sagte einmal, er habe keine Probleme mit den Stellen in der Bibel, die er nicht verstehe – sondern mit den Stellen, die er verstehe!

Wie oft kommen wir uns vor wie der kleine Max! Wie gut, dass Gott in seiner liebevollen und väterlichen Art nie müde wird, uns zu rufen. Denn es bleiben Gottes Worte, die uns helfen, unser Leben zu meistern. Nicht umsonst heißt es in Römer 12,2: „Lasst euch von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist!“

Doris Schulte arbeitet als Referentin zu Lebens- und Glaubensfragen. Wilfried Schulte ist Direktor von Neues Leben und Herausgeber dieses Magazins.

Ausgabe: Herbst 2011

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