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von Anton Schulte
Das Leben eines Menschen wird geprägt von Beziehungen.
Schon im Mutterleib haben wir eine Beziehung zu uns selbst und zur Mutter. Anfangs sind wir ganz auf andere angewiesen, später lernen wir, für uns selbst zu sorgen. Wir entwickeln Beziehungen zu anderen Menschen, Gegenständen, Situationen und Ereignissen. Es ist wichtig für unsere Persönlichkeitsentwicklung, dass wir lernen, uns in Beziehungen wahrzunehmen.
Wir wissen heute sehr viel über die Bedeutung der Beziehungen für den Menschen. Je nachdem wie sie sich entwickeln, werden wir selbstbewusst und kontaktfähig. Schon der Volksmund sagt: „Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“
Der Mensch braucht aber mehr als nur die Beziehung zu anderen Menschen. Er braucht eine Gottesbeziehung, weil Gott ihn so geschaffen hat, dass er nach dem „Woher“ und „Wozu“ fragt.
Diese urreligiöse Empfindung haben auch Menschen, die ohne Religion aufwachsen und leben. So sind zum Beispiel heidnische Vorstellungen entstanden, die mit einer mystischen Kraft rechnen, aber keine klare Kenntnis von Gott haben.
Die Beziehung zu Gott kann aber nur von ihm selbst aus gelingen. Deshalb hat er sich von Anfang an Menschen sehr konkret offenbart. Das Ergebnis haben wir heute in der Bibel. Dort heißt es: „Die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und kann uns lehren, was wahr ist, und uns erkennen lassen, wo Schuld in unserem Leben ist. […] Durch die Schrift bereitet Gott uns umfassend vor und rüstet uns aus für alles, was wir nach seinem Willen tun sollen“ (2.Timotheus 3,16-17).
Anton Schulte :: Gründer von Neues Leben und Evangelist im (Un-)Ruhestand
Ausgabe: Winter 2009


