Doping im Fitness-Studio

Sie wollen gut aussehen – und das bedeutet vor allem eins: Muskeln zeigen. Je ausgeformter, desto besser. Um das zu erreichen, greifen immer mehr Freizeitsportler zu Doping-Mitteln ...

Du bist nicht allein

Schlagwort Komasaufen: Immer wieder prasseln Nachrichten auf uns ein, weil Jugendliche sich krankenhausreif trinken. Doch es sind nicht nur die Mädchen und Jungen, die unter ihrem Alkoholmissbrauch leiden – sondern auch ihre Eltern.

So gelingt die Liebe

Einen Crashkurs für die Liebe – wer hätte den nicht gerne? Denn Partnerschaft ist nicht immer einfach und kann auch leicht zerbrechen, wie die Statistik zeigt. Immer mehr Ehen werden in Deutschland geschieden. Viele Menschen gehen den Ehebund erst gar nicht ein.

Hätte ich doch nur ...

Wie schön wäre es doch manchmal, eine Zeitmaschine zu besitzen: Reinsetzen, Datum eingeben, und – schwups – in der Vergangenheit wieder aussteigen. Sich anders entscheiden, anders handeln, einen großen Fehler rückgängig machen – wer hat sich das nicht schon einmal gewünscht?

Burger und Co. machen süchtig

Schon mal was von einem Fast-Food-Junkie gehört? Was seltsam klingt, ist jedoch leider ganz nah an der Wahrheit dran: Der hemmungslose Verzehr von kalorienreichem, ungesundem Essen macht süchtig, haben Wissenschaftler herausgefunden.

Bauen Sie die Liebesbrücke

„Immer mehr Scheidungen“ titelte eine Tageszeitung zur Jahreswende. Ausgerechnet am so genannten „Fest der Liebe“ kredenzte man uns die aktuellen Scheidungszahlen: „Im Jahr 2004 kamen auf 100 Hochzeiten statistisch 45,5 Scheidungen – Zuwachsrate: 6,8 Prozent.

Sprechstunde

„In unserer Ehe bin ich immer diejenige, die gibt. Von Anfang an schob mir mein Mann alle Aufgaben im Haushalt zu. Dann kamen unsere beiden Kinder. Und wieder blieb alles an mir hängen."

Ehe tut gut - auch der Gesundheit

Sie wollen glücklich sein? Sie wollen lange gesund  bleiben? Sie wünschen sich ein erfülltes Sexualleben?  Dann folgen Sie modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen  und heiraten Sie! Denn damit steigen Ihre Chancen  rapide, dass Sie das Ersehnte finden.

Gottvertrauen nimmt den Schmerz

Glaube versetzt Berge – dieses Bibelwort ist gemeinhin bekannt. Dass Glaube allerdings auch hilft, Schmerzen zu bewältigen, war für die Religionspsychologen der Universität Trier neu. Sie untersuchten 150 Schmerzpatienten.

Die 8 schrägsten Single-Gerüchte

Sind Singles grundsätzlich komisch, einsam und frustriert? Haben sie wirklich Unmengen an Zeit? Und beneiden sie Paare vor allem um deren Sex? – (Fast) alles falsch, sagt Christiane Henrich, und räumt gründlich in der Single-Gerüchteküche auf.

Kampf gegen Komasaufen

Während die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, härtere Strafen für Händler fordert, die Alkohol an Minderjährige verkaufen, gehen die Forderungen anderer Suchtexperten wesentlich weiter.

Geht nicht, gibt's nicht

Eigentlich wollte sie alles hinschmeißen. Den Job als Bauleiterin an den Nagel hängen. So hatte sie keinen Spaß mehr. Ständig macht ein Kollege Eva Schröder das Leben schwer.

Plaudern ist Chefsache

Führungskräfte lassen sich ganz schön viel einfallen, wenn es darum geht, ihre Mitarbeiter bei Laune zu halten: Betriebssport, Schulungen, Gesundheitskurse. Dass allerdings der Plausch zwischen Tür und Angel viel wichtiger für die Gesundheit eines Angestellten ist, fand das Magazin „Harvard-Business“ heraus.

Oh mein Papa

Vaterlos glücklich – lange wurde das als problemlos möglich postuliert. Doch weit gefehlt, sagt die heutige Wissenschaft. Nur einige kritische Punkte: Statistisch gesehen werden Mädchen, die ohne Vater aufwachsen, sexueller früher suchend und mit größerer Wahrscheinlichkeit als Teenager schwanger.

Online-Mobbing

Mobbing ist Ausgrenzung. Eine Gruppe macht einen Einzelnen fertig – offen oder auch subtil. Was sich früher auf den Pausenhof beschränkte, erleben viele Jugendliche heute jederzeit im Internet.

Partner gesucht?

Die Kirche als Partnervermittler? Das Diakonische Werk Ruhr-Hellweg hat sich eine neue Aufgabe gesucht: Unter dem Titel „Kontakt erwünscht“ soll eine seriöse und professionelle Alternative zu üblichen Kontaktbörsen angeboten werden.

Gemeinsam stark

Neue Leute kennenlernen, sich austauschen und chatten, sich über lesenwerte Bücher und Single-Veranstaltungen informieren oder vielleicht sogar den Partner fürs Leben finden – das überkonfessionelle Online-Portal www.christ-und-single.de bietet Singles zahlreiche Möglichkeiten, mit anderen Alleinlebenden in Kontakt zu treten.

Eine Tasse Liebe

Was halten Sie davon, morgens einen Schluck aus der Kaffeetasse zu nehmen und an die Liebe erinnert zu werden? Kein schlechter Start in den Tag, würden wir sagen.

Kinder vertrauen

Kinder sehnen sich nach Geborgenheit und Freundschaften und schätzen Vertrauen und Ehrlichkeit am meisten. Bei der Wertevermittlung orientieren sich die Kinder an ihren Eltern, Großeltern und Freunden – aber auch an Institutionen, wie Schule und Kirche.

Wie wir die Zukunft gestalten können

Wir Europäer werden immer weniger und weniger christlich – so scheint es zumindest. Welche Zukunft hat das Christentum? Welchen Herausforderungen werden wir uns stellen müssen, und welche Einflussmöglichkeiten haben wir? Interview mit Mark Greene, Direktor des London Institute for Contemporary Christianity

Krankheit, Krieg und Katastrophen

Sie steht in einer Wüste aus Staub und Beton. Alles ist grau. Der Boden, ihre Haare, die Kleidung, die Trümmer, einfach alles. Selbst die Luft, die sie einatmet, schneidet wie feines Gestein in der Lunge. Wind bläst ihr die verbrannte Erde ins Gesicht.

Wir Fußball- und Jesus-verrückten Brasilianer

Brasilien steht für Fußball der Extraklasse. Die „Seleçao“ ist mit fünf Weltmeister-Titeln die erfolgreichste  Nationalmannschaft. Sie hat bislang an jeder WM-Endrunde  teilgenommen.

Elf Freunde müsst ihr sein

Selbst bei 130 Sachen auf der  Autobahn ist die Botschaft nicht  zu übersehen: „A time to make friends“  – Zeit, Freundschaft zu schließen – steht  bunt leuchtend auf einer riesigen Plakatwand  kurz hinter Kassel.

Macht Scheitern gescheit?

„Hast du jemals etwas so schön  zusammenbrechen sehen?“,  fragt Alexis Sorbas, als die Seilbahn, die er in wochenlanger Arbeit gebaut hat, in sich zusammenstürzt. Der Held aus Nikos Kazantzakis berühmtem Roman flüchtet nicht in Depressionen.

Magazin :: Leben


(c) iStock/kevinjeon

Wir Fußball- und Jesus-verrückten Brasilianer

Brasiliens Nationalspieler und Bayern-Profi Lucio  über Fußball und Glauben auf dem Rasen


Brasilien steht für Fußball der Extraklasse. Die „Seleçao“ ist mit fünf Weltmeister-Titeln die erfolgreichste  Nationalmannschaft. Sie hat bislang an jeder WM-Endrunde  teilgenommen. Mit dem Sieg des Confed-Cups 2005 kürten sich die Brasilianer zum Favoriten für die WM  2006. Die Bilder gingen um die Welt: Nach ausgelassenen Tänzen beteten die Spieler im Kreis und zeigten T-Shirts mit der Aufschrift „Jesus liebt euch!“ Einer von ihnen: Lucio vom FC Bayern München. Gegenüber NEUES LEBEN verriet der Innenverteidiger, warum den Brasilianern der Glaube an Gott beim Fußball so wichtig ist. 

Neues Leben :: Viele Fußballer aus der brasilianischen Elf teilen mit Ihnen den christlichen Glauben, der die Mannschaft scheinbar von Erfolg zu Erfolg trägt. Wie sind Sie persönlich zum  Glauben an Gott gekommen?

Lucio :: Ich habe durch meine Mutter zum Glauben gefunden. Sie hat mir einfach  davon erzählt und auch vorgelebt, wie sehr Gott die Menschen liebt. Später habe ich mich dann taufen lassen, um meinen Glauben öffentlich  zu bezeugen. Außerdem hat meine Fußballkarriere mich geprägt. In Brasilien gibt es unglaublich viele Fußballtalente. Da muss schon etwas ganz Verrücktes passieren, damit man entdeckt wird oder überhaupt eine Chance bekommt, sich zu zeigen. Aber ich habe daran geglaubt und an diesem Ziel im Gebet festgehalten. Und tatsächlich: Gott hat es mir ermöglicht, dass ich eines Tages bei International Porto Alegre eine Chance bekam. 

Neues Leben :: Sie sind ja in relativ kurzer Zeit sehr erfolgreich  geworden. Sind Sie stolz darauf, heute beim FC Bayern München zu spielen? 

Lucio :: Ich bin sehr glücklich,  beim FC Bayern spielen zu dürfen, weil ich überzeugt bin, dass Gott das so vorgesehen hat. Wir beten immer vor den Spielen – auch in der Umkleidekabine. Für Schutz, und dass ich als Diener Gottes ein gutes Beispiel sein kann. 

Neues Leben :: Und wenn es dann im Spiel gegen einen Glaubensbruder geht wie Cacau oder Marcelo Bordon?

Lucio :: Natürlich möchte ich mit dem FC Bayern so viele Titel wie möglich gewinnen. Das heißt, ich spiele gegen alle gleich, was wiederum bedeutet: So wie ich alle christlichen Fußballer liebe und respektiere, liebe und respektiere ich auch alle anderen Fußballer. 

Neues Leben :: Gilt das auch dann, wenn es bei der WM gegen die eigenen Mannschaftskollegen geht? Haben Sie beispielsweise mit Olli Kahn schon mal über das  WM-Finale von 2002 gesprochen?

Lucio :: Bei einer WM  gegen einen Mitspieler zu gewinnen ist doch besonders schön, obwohl ich mit Olli bisher noch nicht über den damaligen WM-Triumph von Brasilien über Deutschland gesprochen habe. 

Neues Leben :: Vielleicht spart er sich ja das Gespräch  für die Revanche 2006 auf?


Lucio :: Schau’n mer mal! 

Neues Leben :: Manche  Reporter nennen Sie ja aufgrund  Ihrer kompromisslosen Spielweise „das Tier“. Wie kommt es, dass Sie zwei  so verschiedene Gesichter zeigen – auf dem Platz das  „Tier“, privat aber so ruhig? 

Lucio :: Wenn ich auf dem  Platz stehe, kämpfe ich. Ich will gewinnen – das war  schon als Kind so. Vielleicht hat es deswegen den Anschein, dass ich „tierisch“ hart bin – aber ich bleibe trotzdem immer fair. 

Neues Leben :: Und  wenn Sie doch verlieren –  wie gehen Sie damit um?

Lucio :: Ich gehe dann zuerst zu Gott und bitte ihn,  dass er mir Geduld schenkt und viel Glauben. So zum  Beispiel 2002 als ich mir den Fuß gebrochen habe. Das war  für mich eine sehr schwierige  Zeit. Aber es ist auch hart,  wenn man mit der Mannschaft nicht gewinnt. Heute reagiere ich in solchen Situationen weitaus ruhiger als früher. Gott hat mich da verändert, denn ohne ihn hätte ich wirklich keine Geduld. 

Neues Leben :: Auch bei  einer schweren Verletzung, die viel Zeit kostet, um wieder fit zu sein? 

Lucio :: Ja – wenn mich beispielsweise ein Sportler um einen Rat bitten würde, wie  er mit seiner Verletzung umzugehen habe, würde ich ihm  raten, zuerst auf Gott zu vertrauen und zu ihm zu finden.  Denn wenn man ihm vertraut, wird er es gut machen. 

Neues Leben :: Wie kam es  beim WM-Finale 2002 eigentlich  zu dieser spektakulären Aktion mit den „Jesus loves you“-T-Shirts?

Lucio :: Schon während der Vorbereitung auf die WM haben wir in den Mannschafts-Bibelkreisen mit Kaka, Edmilson und anderen darüber gesprochen, dass wir etwas für Gott machen möchten. Außerdem beteten wir dafür, dass unser Team Gott lobt und preist, so wie es ihm gebührt. Uns war klar: Das Team, das Gott die meiste Ehre gibt, sollte auch die Weltmeisterschaft gewinnen. In der letzten Versammlung vor dem Endspiel hatte Pastor Anselmo, der unser Team seelsorgerlich begleitet, dann diese wunderbare Idee mit den Jesus-T-Shirts. Mit meinem T-Shirt wollte ich einfach vor der ganzen Welt bekennen, dass mein Dank an Gott alleine gerichtet war – aber ich wollte damit auch ausdrücken, dass andere Menschen dieselben wundervollen Erfahrungen machen können, wie ich sie mit Gott erlebe.

Neues Leben :: Beim Confed-Cup 2005 in Deutschland  wiederholte sich das Bild. Hätten Sie die T-Shirts auch gezeigt, wenn sie gegen Argentinien verloren hätten?

Lucio :: Selbstverständlich hätten wir die T-Shirts auch dann angezogen. Das hatten wir damals vor dem Spiel so beschlossen. Denn Jesus  sollte immer Ehre gegeben  werden – in guten wie auch in schlechten Zeiten. 

Neues Leben :: Klingt, als  wäre die brasilianische Elf eine verschworene Gemeinschaft, fast schon eine kleine  Gemeinde?

Lucio :: Das stimmt! In der  Seleç o sind wir immerhin sieben Christen, die den Glauben praktizieren. Und auch jetzt bei der WM 2006 wird unser Team wieder von unserem „geistlichen  Dreamteam“ betreut. Wir freuen uns alle schon sehr drauf! 

Interview: David Kadel

Ausgabe: Juni 2006

Zur Person

LUCIO
Zweikampf- und kopfballstark – so präsentiert sich Lucio, der vollständig  Lucimar da Silva Ferreira heißt, gerne. Er gilt als ungemein ehrgeiziger Spieler und will jedes Spiel gewinnen. Nicht nur bei seinem Verein, dem FC Bayern München, ist das so. Auch in der brasilianischen Nationalmannschaft besitzt er einen unnachahmlichen Drang zum Tor. Der 28-Jährige zählt heute zu den besten Verteidigern der Welt.  Sein Motto: „Viel arbeiten und auf Gott vertrauen!“