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Familienfreundlichkeit zahlt sich aus
Unternehmensleitungen müssen umdenken
Familienfreundlichkeit zahlt sich für die Wirtschaft auch finanziell aus. Betriebe, die als familienfreundlich gelten, haben 13 Prozent weniger Kranken- und Fehlzeiten als Unternehmen, für die Familienfreundlichkeit kein Thema ist. Zudem schneiden sie bei der Anwerbung von Facharbeitern besser ab und bekommen mehr Initiativbewerbungen. Auch die Wiedereingliederungskosten von Vätern und Müttern nach der Elternzeit sind in der Regel geringer: Die Rückkehrquote liegt um 22 Prozent höher als bei weniger familienfreundlichen Unternehmen. Das hat eine Studie im Auftrag der gemeinnützigen Hertie-Stiftung ergeben. Seit Jahren verweisen Personalexperten darauf, dass sich eine familienfreundliche Personalpolitik am Ende auch wirtschaftlich für die Unternehmen rechnet.
Ausgabe: Frühling 2009







