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Papst besucht Deutschland
Papst Benedikt XVI. kommt nach Deutschland – daran erhitzen sich bereits lange vorher einige Gemüter. Während sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Magazins landesweit bereits 175.000 Menschen für die fünf Großgottesdienste Josef Ratzingers angemeldet hatten, organisieren sich Papst-Gegner. Verschiedene Bündnisse, vor allem der Schwulen- und Lesbenbewegung, rufen zu Demonstrationen gegen die Geschlechter- und Sexualpolitik der katholischen Kirche auf.
Auch die Papstrede am 22. September im Deutschen Bundestag ist nicht unumstritten. Mehrere Politiker riefen zum Boykott auf. Diese Aufrufe seien ein „Ausdruck religiöser Intoleranz und politischer Unvernunft“, sagte dazu Volker Kauder, Chef der CDU-Bundestagsfraktion. Der Papst ist vom 22. bis 25. September in Deutschland und besucht Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg.
Ausgabe: Herbst 2011











