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Überwachung nimmt zu
FAZ-Kommentar: Politiker sorgen sich um Bürgerrechte
Sicherheit ist ein hohes Gut – im täglichen Leben, beim Reisen und das alles erst recht in Zeiten besonderer Bedrohung durch terroristische Gefahren. Dass dabei immer mehr Freiheiten und Rechte durch politische Maßnahmen beschränkt werden, ist eine Konsequenz, die viele Bürger stillschweigend hinnehmen. Schließlich herrscht seit den Anschlägen vom 11. September 2001 weithin eine allgemeine Furcht, es könnte erneute Terrorattacken geben.
„Die Sicherheitsmanie hat eine Durchdringung aller Aspekte gesellschaftlichen Lebens mit geheimdienstlichen Denken und ebensolchen Methoden erzeugt“, beschreibt ein Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) diese kulturelle Entwicklung. Immer besser, schlauer und umfassender werden daher Überwachungsmethoden konzipiert. Szenarien, wie man sie aus Kinofilmen kennt, werden von Sicherheitsbehörden mehr denn je auch in der Realität umgesetzt. Nicht wenige Politiker, so der FAZ-Beitrag, hegen daher in puncto Bürgerrechte Sorge – allerdings oft nur wenn die Mikrofone ausgeschaltet sind. Das Szenario, dass Befugnisse des immer engmaschigeren Sicherheitsapparates eines Tages in skrupellose Hände geraten könnten, bereite ihnen schlaflose Nächte. Auch diese Vision hat Hollywood schon längst verfilmt.
Ausgabe: Winter 2011











