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Lebendige Songs sind nicht leicht
Bekenntnisse und neues Solo-Album von Toby Mac
Was wäre, wenn sich das erfolgreiche amerikanische Rock/HipHop-Trio „dcTalk“ nicht getrennt hätte? Wahrscheinlich wäre sie heute eine der erfolgreichsten christlichen Bands weltweit und hätte inzwischen noch mehr „Grammys“ eingeheimst – wie in den 90ern für die Alben „Free at Last“, „Jesus Freak“ und „Welcome to the Freak Show“. Toby Mac denkt gern an die dcTalk-Ära mit seinen Bandkollegen Kevin Max und Michael Tait zurück. Im Grunde bei jedem Song, wie er anlässlich der Veröffentlichung seines vierten Soloalbums „Tonight“ (Gerth) verriet. „Ich bin gerne Solokünstler, aber manchmal frage ich mich, wie es wäre, wenn wir uns nicht getrennt hätten.“ Dass er heute solo noch genauso erfolgreich unterwegs ist wie damals, verdanke er harter Arbeit, Durchhaltevermögen und dem Glauben an Gott. Der treibe ihn nach 23 Jahren im Musikbusiness immer noch dazu, kraftvolle „lebendige“ Songs zu schreiben, die weit entfernt sind von jeglicher Routine. Denn dies sei keine leichte Aufgabe für jemanden, der schon so lange Musik mache, bekennt der 45-Jährige. Aber er glaube daran, „dass Gott ein Lied benutzen kann, um Herz und Verstand anzurühren“. Überzeugender Beleg dafür ist sein neues Album, das Themen wie Gottes Liebe, Vorurteile oder Rassismus einbettet in beatlastige Extravaganz aus Rock, Pop, Funk und HipHop.
Ausgabe: Sommer 2010






