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Glaube als Kraftquelle
Punkrocker Campino hält ein Plädoyer für den Glauben
Sie ließen sich auf Kirchenbänken beim hemmungslosen Besäufnis filmen und sangen „Nichts bleibt für die Ewigkeit“. – Wer hätte gedacht, dass die Punkrocker der Toten Hosen etwas mit dem Glauben am Hut haben? Überrascht zeigten sich auch die Schüler einer 8. Klasse, in der Sänger Campino und Co. eine Ersatzstunde „Religionsunterricht“ hielten. Campino, dessen Vater Presbyterianer war, der sich aber selbst nicht als Christ bezeichnet, verurteilte Fanatismus und hielt ein Plädoyer für die positiven Aspekte des Glaubens. „Ich saß sonntags immer hinten auf der Holzbank und wollte einfach nur, dass es vorübergeht“, erzählte er. „Trotzdem hat mich das Thema nie losgelassen. Die Auseinandersetzung mit dem Glauben sollte meiner Meinung nach niemals enden. Die Option, Glaube als Kraftquelle zu nutzen, da würde ich jedem raten, nicht so schnell die Tür davor zuzumachen.“
Ausgabe: Frühling 2009






