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Ursprung des Alls
Physiker Albrecht Kellner sieht Parallelen zwischen Astronomie und biblischer Weltsicht
Wie ist das Universum entstanden? Allein bei dieser Frage sieht der Physiker Albrecht Kellner bereits Parallelen zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und biblischer Weltsicht. Der stellvertretende technische Leiter des größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS in Bremen ist evangelischer Christ. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“, zitiert der Wissenschaftler, der einst über die Relativitätstheorie Einsteins promovierte, die Bibel. Auch die Physik gehe heute davon aus, dass das Weltall einen Anfang hat. Sie sagt ferner, dass alles aus dem Nichts entstanden ist. Diese Ansicht teilen auch die Autoren der Bibel. Außerdem spreche die Physik von einem expandierenden Universum, erklärt Kellner weiter. Und auch die Bibel beschreibe die Schöpfung nicht als einen statischen Vorgang, sondern sage, dass Gott die Himmel ausbreite, etwa im Psalm 104 oder bei den Propheten Jesaja und Sacharja. Der Physiker ist sich sicher: Auch wenn Gott durch die Naturwissenschaften weder bewiesen noch widerlegt werden können, gäbe es im Universum hinreichend Hinweise auf dessen Schöpfer.
Ausgabe: Sommer 2010






