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Heimat in der Gemeinde
Wer sich engagiert, verwurzelt sich stärker und prägt mit
Wer in seiner Gemeinde mithilft, wächst selber. Nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch auf anderen Gebieten: „Wer seine Talente entfalten kann, und dazu noch Unterstützung erhält im Sinne von Supervision, der bekommt etwas für seine persönliche Weiterbildung mit“, sagte kürzlich Rudolf Vögele vom katholischen Generalvikariat Zürich gegenüber jesus.ch.
Aber nicht nur das: In einer Zeit, die von vielen Veränderungen geprägt und in der der Mensch nahezu immer auf Achse ist, kann freiwilliges Engagement helfen, sich stärker zu verwurzeln. „Darf ich mich so engagieren, dass ich mich auch engagieren möchte, dann binde ich mich im positiven Sinne an die Kirche“, so Vögele weiter, der die Freiwilligenarbeit in seinem Vikariat leitet. Die Folgen: Man kommt an, fühlt sich zuhause und erhält Anerkennung und Wertschätzung. Das gilt natürlich nur für den Idealfall. Wer keine Anerkennung bekommt oder zusehen muss, wie sich gar nichts oder nur wenig entwickelt, bleibt frustriert zurück. Am stärksten sei die Bindung an die Gemeinde daher, wenn Freiwillige wirklich etwas gestalten können: „Wer erlebt, dass sich etwas verändert in Richtung einer Kirche, wie er sie sich erträumt, erfährt Zufriedenheit und Erfüllung.“
Ausgabe: Herbst 2011










