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Kampf gegen Komasaufen
Während die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, härtere Strafen für Händler fordert, die Alkohol an Minderjährige verkaufen, gehen die Forderungen anderer Suchtexperten wesentlich weiter. Sie plädieren dafür, den Umgang mit Alkohol grundsätzlich zu ändern. So sollten Spirituosen nur noch in speziellen Geschäften erhältlich sein, die Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr sowie ein generelles Werbeverbot für Alkohol eingeführt werden. Entscheidend ist aber insbesondere das Vorbild der Eltern. Viele Jugendliche werden durch ihre Familien zu jung an den Genuss von Alkohol herangeführt.
Ausgabe: Frühling 2010






