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Magazin :: Menschen

Gebete vor der Operation
Neurochirurg Ben Carson: Gebet ist für mich lebensnotwendig
Kittel, Haube, Mundschutz und Handschuhe – so steht der amerikanische Neurochirurg Ben Carson (Foto) Tag für Tag am OP-Tisch – und betet. „Bevor ich operiere, bevor ich ein Interview gebe, bitte ich Gott, mir Weisheit zu schenken und mich zu führen“, sagt der 58-Jährige. Nicht, weil er seinem eigenen Können nicht vertrauen würde. Carson zählt weltweit zu den renommiertesten Ärzten seines Fachs. Vielmehr sieht sich der Professor aus Baltimore grundsätzlich abhängig vom Gespräch mit Gott. „Beten ist lebensnotwendig für mich.“
In Deutschland wurde Carson vor fünf Jahren durch die Trennung der beiden siamesischen Zwillinge Lea und Tabea bekannt. Sie waren an den Köpfen zusammengewachsen. Tabea starb nach der Operation. Die sechsjährige Lea kann trotz Komplikationen nach Angaben der Eltern inzwischen wieder sprechen, singen und lachen.
Über Carsons bewegtes Leben, in dem er sich dank der Hilfe Gottes, des Engagements seiner Mutter und viel Selbstdisziplin vom Ghettokind zu einem der besten Wissenschaftler der USA hocharbeitete, wurden bereits mehrere Bücher veröffentlicht zuletzt: „Das Ziel heißt Leben“ (Hänssler).
Ausgabe: Winter 2009



















