Alles nur Show?

Rock-Legende Alice Cooper ist der Meister des Horror-Hardrocks. Aufwendiges Make-Up, ein paar Liter Blut und eine furchteinflößende Konzertshow sind sein Markenzeichen. Aber Alice Cooper ist auch bekennender Christ, gibt regelmäßig Bibelstunden für Kinder und ist seit 35 Jahren verheiratet.

Vergiftete Nächstenliebe

Sie heißen Britt, Vera, oder Tine. Ihre Gesichter sind seit Jahren im Privatfernsehen bekannt. Sie helfen bei Streitigkeiten, Mietprellerei und Hausentrümpelungen. Die Kamera ist immer dabei.

Sie bleiben Freunde

Sie sind nur Puppen, aber vielen Menschen ans Herz gewachsen: Ernie und Bert. Seit 40 Jahren gehen die Freunde durch dick und dünn. „Heiraten“ werden sie aber nicht. US-amerikanische Schwulenvertreter hatten mit einer Internetpetition versucht, die beiden „Sesamstraße“-Puppen vor den Traualtar zu bringen.

Zurück auf die Bühne

„Ich kann endlich wieder richtig atmen und mit voller Kraft singen“, sagt Roland Kaiser nach seiner Lungen-Transplantation vor anderthalb Jahren. „Der liebe Gott hat mir ein zweites Leben geschenkt.“

Wieder knapp gerettet

Als sich die Profi-Surferin Bethany Hamilton beim Wellenreiten mit Freunden am Board verletzte, wusste noch keiner, wie lebensgefährlich der Schnitt war.

Diabolo Cody dreht Lamm Gottes

Die preisgekrönte Drehbuchautorin Diablo Cody will selbst einen Film drehen: In „Lamm Gottes“ („Lamb of God“) geht es um eine junge Frau, die ein Flugzeugunglück überlebt und ihren Glauben verliert.

Liebe für Gott und Menschen und Humor

Visionär. Mann der ersten Stunde. Urgestein der Evangelisation. Kleiner Dicker. Deutschlands Billy Graham. Gottes Sonnenschein. Die Liste der Spitznamen für Anton Schulte ist lang.

Magazin :: Menschen

Wir führten ein Doppelleben

Wie Ursula und Alexander Stoop zu einem Neuanfang in ihrer Ehe fanden

Meine Frau und ich waren sehr jung, als wir uns kennen lernten. Mit 23 heirateten wir und schon bald darauf waren wir zu viert. Doch weil ich beruflich vorwärts kommen wollte und dazu ausgiebig diversen Hobbys nachging, blieb für meine Frau und meine Töchter nicht viel Zeit. Meine Frau machte mir immer häufiger Vorwürfe, woraufhin ich mich zurückzog. Bald sprachen wir kaum noch miteinander und ich begann mein Doppelleben: Ich ließ mich mit anderen Frauen ein.

Als unser heute 23-jähriger Sohn nach der Geburt lange krank war, verschlimmerte sich die Situation nur noch. Statt die Krise gemeinsam zu bewältigen, entfremdeten wir uns nur noch weiter voneinander. Und auch Ursula suchte ihr Glück irgendwann bei einem anderen Mann. Ursulas Mutter und einige weitere Mitglieder aus ihrer Familie waren überzeugte Christen und beteten zu dieser Zeit schon viele Jahre für uns. Wir wussten viel über den christlichen Glauben, aber wir hatten keine persönliche Beziehung zu Gott. Doch dann passierte etwas Unerwartetes: Ursula trennte sich von dem anderen Mann und flehte Gott an, ihr zu helfen. Und auch ich beendete in derselben Zeit meine Beziehung zu der anderen Frau. An einem Abend im November 1987 lud uns ein Nachbar zu einem christlichen Film ein und das war der Durchbruch: Berührt von der Aussage des Films brach Gott endlich zu unseren Herzen durch. Noch am selben Abend beteten wir mit unseren Nachbarn und luden Jesus Christus ein, von nun an unser Leben zu leiten. Wir waren sehr froh über diesen neuen Anfang, aber der schwierigste Teil lag erst noch vor uns. Erst nach vielen Gesprächen, in denen wir uns vorbehaltlos unsere Sünden bekannten und uns gegenseitig vergaben, begann Gott, unsere Verletzungen zu heilen.

Nach zehn Jahren Ehekampf, schenkte Gott uns eine nie dagewesene Liebe füreinander. Wir sind nun seit mehr als 28 Jahren verheiratet und auch heute noch wird unsere Ehe immer wieder auf ihre Belastbarkeit hin geprüft. Wichtig ist uns in unserer Beziehung deshalb das gemeinsame Gebet und das Vertrauen in Gottes Liebe und sein Wort, das uns immer wieder neu ermutigt. In unsere neuen Eheringe ließen wir darum auch das wichtigste Datum unseres Lebens eingravieren: den 19. November 1987 – der Tag, an dem Gott unser Leben und unsere Ehe neu machte.

Ursula und Alexander Stoop, drei erwachsene Kinder, zwei Enkel, Leben im schweizerischen Fehraltorf. Alexander Stoop ist Vorstandsdeligierter der „Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute“ für die Schweiz (www.ivcg.ch).


Sonderausgabe Mai 2010